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Ev. Jugend Jesteburg spendet für Kinder aus Weißrussland

|   News aus Sprötze

Die Erlöse aus dem Benefizkonzert „Rock für Tschernobyl“ kommen der Ferienaktion für Kinder aus Gomel zugute

Die Ev. Jugend Jesteburg spendet 1600 Euro für Kinder aus Weißrussland. „Es ist schön, dass wir mit unserem Benefizkonzert auf große Resonanz stoßen und uns so viele Menschen dabei unterstützen, etwas Gutes zu tun“, sagt Emily Kohsieck. Jedes Jahr organisiert die Ev. Jugend das Benefizkonzert „Rock für Tschernobyl“ auf der Naturbühne in Jesteburg. Im vergangenen Jahr kamen durch den Verkauf von Tickets, Getränken und Speisen, vielen Spenden und einer Tombola 1600 Euro zusammen. Das Geld übergaben die jungen Erwachsenen an Pastorin Martina Wüstefeld, die Beauftragte im Ev.-luth. Kirchenkreis für die Ferienaktion „Kinder aus Weißrussland“.

Trotz Corona war das Konzert im vergangenen Jahr wieder ein großer Erfolg. „Wir teilten das Feld mit Absperrbändern für jeweils zwei, vier und zehn Menschen ein und vermieteten diese Boxen“, sagt Alexander Hahn. Die Ev. Jugend freut sich über eine breite Unterstützung: „Die Gemeinde hilft uns bei der Technik, viele ortsansässige Unternehmen stehen hinter uns und spenden“, sagt Emily Kohsiek.

Am Sonnabend, 18. Juni, findet das zehnte Konzert statt, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Vier Bands aus Hamburg haben sich angekündigt: „Bito Litos“, „Cruise“, „Royalist“ und „Rekkorder“. „Die Organisation und Vorbereitung eines Konzerts dauert etwa eineinhalb Jahre. Alle sind mit viel Engagement dabei und dann ist das Konzert auch für uns ein toller Tag“, sagt Carlos Warnecke. In den letzten Jahren haben sie es allein organisiert, im letzten Jahr unterstützte sie Diakon Rüdiger Sawatzki. „Wir sind wirklich dankbar, es war eine große Erleichterung, dass er uns geholfen hat“, sagt Emily Kohsieck. „Rock für Tschernobyl ist ein Herzensprojekt für uns. Wir belohnen uns selbst mit einem erfolgreichen Konzert und unterstützen eine so wichtige Aktion für Kinder aus Weißrussland“, sagt Tessa Horstmann.

Seit zehn Jahren engagiert sich die Ev. Jugend für Kinder aus Weißrussland. Jedes Jahr nehmen Gasteltern im Kirchenkreis Hittfeld Kinder aus Gomel auf, einer durch das Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahr 1986 immer noch stark verseuchten Region. Die Kinder erholen sich in diesen vier Wochen sehr. Ausflüge in Kletterparks, Tierparks sowie die für die Gesundheit der Kinder so wichtige Woche an der Nordsee werden durch Spenden finanziert. Im letzten Jahr konnten die Kinder aufgrund der Corona-Pandemie nicht anreisen. Als Alternativprogramm verbrachten sie drei Wochen im Ferienheim Nadeshda in Weißrussland. Auch in diesem Jahr können die Kinder aufgrund der angespannten politischen Lage und der Corona-Pandemie nicht kommen. „Daher werden wir einen Teil der Spende für den Aufenthalt von ein bis zwei Kindern im Ferienheim ausgeben, den Rest sparen wir die Ferienaktion im nächsten Jahr bei uns“, sagt Martina Wüstefeld.

Für die Ferienaktion im nächsten Jahr werden noch dringend Gasteltern gesucht. „Aber wir freuen uns auch über Menschen, die keine Gastkinder aufnehmen können, uns aber punktuell unterstützen wollen, etwa mit Fahrdiensten zu Ausflügen“, sagt Martina Wüstefeld. Alle Informationen zur Ferienaktion sind zu finden auf der Internetseite des Kirchenkreises Hittfeld:

https://www.kirchenkreis-hittfeld.de/kirchenkreis/internationales/ferienaktion-kinder-aus-weissrussland.html

 

Zum Foto:

Die Ev. Jugend übergibt einen Scheck in Höhe von 1600 Euro an Pastorin Martina Wüstefeld für die Ferienaktion „Kinder aus Weißrussland“

Vordere Reihe vlnr: Alexander Hahn, Tessa Horstmann, Pastorin Martina Wüstefeld, Linda Winters

Mittlere und hintere Reihe vlnr: Carlos Warnecke, Fenni Kohsiek, Diakon Rüdiger Sawatzki, Emily Kohsiek.

Für das Foto wurden die Masken kurz abgenommen.

Foto: C. Wöhling

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